• Markus

Die harmonische Konfrontation

Verständnis, Harmonie, Wachstum, Liebe

Konfrontation ist für viele Menschen etwas, das man lieber vermeiden möchte. Wir nehmen es oft persönlich und fühlen uns dadurch angegriffen, ungeliebt und nicht verstanden.


Aus der Angst nicht geliebt zu werden, entziehen wir uns der Konfrontation. Wir rechtfertigen, relativieren das gesagte, beugen uns dem Gegenüber, werden aggressiv oder stellen auf stur.


Dadurch verleugnen wir uns selbst. Stehen nicht zu unseren Gefühlen, verstecken uns vor dem Gegenüber. Auf die Dauer wird das zur Gewohnheit. Irgendwann haben wir selbst keine eigene Meinung mehr, lassen uns rasch umstimmen, passen uns an oder verschliessen uns der Liebe und vergessen immer mehr wer wir selber sind.


Das kostet viel Lebensenergie, macht uns träge, mutlos und unsicher. Über kurz oder lang führt das zu Schmerzen und innerer Leere.


Confrontare ist lateinisch und heisst benachbart sein. Wir sollten das also friedlich sehen. Es ist eine Chance der Konfrontation Raum zu geben. Denn Konfrontation heisst auch etwas anstossen, eine Gegenüberstellung.


Alle Beteiligten haben in diesem Raum 

die Chance zu lernen, zu reflektieren, anzunehmen und zu wachsen. Der Raum der Konfrontation ist dafür da um Gefühle und Meinungen zu platzieren ohne sie gleich zu kommentieren, zu werten, zu hinterfragen oder zu interpretieren.


Eine sehr wichtige Person in meinem Leben sagte einmal: „lass meine Gefühle und Meinung auch mal im Raum stehen. Respektiere sie und distanziere dich nicht von mir, sondern von der Thematik“. 


Ich bin dafür sehr dankbar, denn diese Lektion öffnete mir die Augen, denn es legt die Basis für ein tieferes Verständnis, für Harmonie, persönlicher Wachstum und Liebe.

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